Selbsthilfe

Missbrauch Münster

Aktuelles

29.06.2022

Die  Ruhrnachrichten und die Pfarrei St. Sixtus in Haltern am See berichten über eine Podiumsdiskussion, die am vergangenen Freitag in der Marienkirche unter dem Titel "Wer das Schweigen bricht, bricht die Macht der Täter" stattgefunden hat.

Auf dem Podium waren Pfarrer Ostholthoff  als zuständiger Pfarrer, Frau Dr. Christane Florin als Journalistin, Herr Peter Frings als Vertreter des Bistums und Antonius Kock als Vertreter der Missbrauchsbetroffenen.

Thema war die aktuelle Missbrauchsstudie, die notwendigen Konsequenzen daraus und die Perspektiven für die künftige Gemeindearbeit vor Ort als Folge dieser Studie.

Die Video-Aufzeichnung der Veranstaltung gibt es hier.


20.06.2022

Im Interview mit dem Deutschlandfunk berichtet Pfarrer Thorsten Schmölzing über die Aufarbeitung des Missbrauchs in Rhede:

Missbrauch im Bistum Münster - Warum hat niemand etwas gesagt? (deutschlandfunkkultur.de)



18.06.2022


Die Pressekonferenz des Bischofs ist kaum vorüber, schon zeigt Pro7 einen weiteren mysteriösen Fall (Pfarrer P.). Dieser Priester wird aufgrund von Missbrauchstaten exkommuniziert. Später wird die  Exkommunikation wieder aufgehoben. Auch das Bistum Münster ist involviert, wie der Film zeigt



16.06.2022


Ein aktuelles Interview von heute mit Professor Großbölting zum Thema "Kirche und Missbrauch" finden sie hier.


14.06.2022


Gestern wurde die Studie des Historikers Professor Großbölting zum Missbrauch im Bistum Münster vorgestellt.
Martin Schmitz hat als Sprecher des Betroffenenbeirats der Studie folgendes gesagt:


Sehr geehrte Damen und Herren,
zunächst einmal möchte ich mich hier in meinem kleinen Redebeitrag bedanken. Bedanken bei Bischof Felix Genn, der diese Studie durch seinen Auftrag ermöglicht hat. Durch den freien Zugang der Wissenschaftler zu den Archiven und sicherlich auch durch die finanziellen Mittel.
Ich möchte mich bedanken bei den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern um Professor Großbölting, die mit viel Mühe und akribischer Arbeit untersucht, aufgedeckt und dokumentiert haben und somit eine dunkle Ecke des Bistums ausleuchten.
Ich möchte mich bedanken bei den Kolleginnen und Kollegen des Beirats für Ihre Unterstützung und nicht zuletzt bei den zahlreichen Betroffenen, die mit ihren Geschichten einen nicht unerheblichen Beitrag geleistet haben. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwer es sein kann über das Erlebte zu sprechen, daher gebührt ihnen ein besonderer Respekt und Dank.
Mit der Veröffentlichung der Studie liegen nun die Ergebnisse von zweieinhalb Jahren Arbeit vor, die einen tiefen Einblick in die Abgründe des Bistums geben. Strukturen werden deutlich, die es begünstigt – ja oft erst ermöglichst haben – dass Kinder Opfer von sexuellem Missbrauch durch Kleriker wurden und immer noch werden. Strukturen, die um das Wohl der Täter und der Täterorganisation, nicht aber um das Wohl unschuldiger Kinder bemüht waren. Das ist jetzt nicht mehr zu leugnen. Die Fallstudien schauen auf Täter und Vertuscher. Namen werden genannt und Verantwortung wird klar zugewiesen. Das Reden über Verfehlungen hat ein Ende, jetzt sind es Verbrechen und diese werden auch so benannt.
Als Betroffener muss ich mich nicht mehr dafür rechtfertigen, dass ich anklage. Die Anklage erhebt jetzt eine wissenschaftliche Studie. Das nimmt Druck und trägt hoffentlich ein Wenig zur Heilung tiefer Verletzungen bei. Sicherlich findet nicht jeder Betroffene seinen Fall und seinen Täter hier wieder. Das kann und wollte die Studie aber auch nicht leisten. Dennoch hat das Relativieren und Kleinreden des Missbrauchs auch in nicht genannten Fällen ein Ende. Für Betroffene ist das ein großer Schritt.
Der Blick zurück auf Täter, Vertuscher und all die Mitwisser, die nichts gesagt haben, muss aber zwingend Grundlage für den Blick nach vorn sein. Die Studie leistet Aufklärung, die für eine Aufarbeitung unerlässlich ist. Ohne eine ernste Aufarbeitung bleibt aber jede Prävention an der Oberfläche. Ohne Aufarbeitung laufen Kinder immer weiter Gefahr Opfer von sexuellem Missbrauch durch Priester zu werden.
Theodor Adorno hat einmal gesagt: „Aufgearbeitet wäre die Vergangenheit erst dann, wenn die Ursachen des Vergangen beseitigt wären.“
Nehmen wir das zur Grundlage, so wird deutlich, wie weit der Weg noch ist, der vor uns liegt. Es drängt sich aber auch die Frage auf, ob Kirche das überhaupt leisten kann. Verhindern nicht gerade die Strukturen und der Machtanspruch der Kirche eine solche Aufarbeitung?
Mehr als 12 Jahre Missbrauchsskandal in Deutschland zeigen sehr deutlich, dass die Kirche mit der Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs in den eigenen Reihen überfordert ist.
Wäre nicht jetzt ein Zeitpunkt erreicht an dem die Kirche auf Machtanspruch und Deutungshoheit verzichten und sich für staatliches Eingreifen stark machen sollte? Wäre eine staatliche Wahrheitskommission nicht ein Weg aus dem Strukturdilemma heraus? Vielleicht würde die Kirche auch dann ein wenig an Glaubwürdigkeit zurückgewinnen.
Herr Bischof denken Sie doch bitte einmal in diese Richtung weiter.
Danke für’s Zuhören.


Der Kurzbericht zur Veranstaltung:


Einen distanzierten Kommentar mit wohlwollendem Blick auf die Studie, aber kritischer Sicht auf die Aufarbeitungsbereitschaft von Kirche und Staat wagt Christane Florin vom Deutschlandfunk.


Ein ausführlicher Bericht zur Studie steht in der Münsterschen Zeitung.



13.06.2022

Die von der Universität veröffentlichte Studie "Macht und Missbrauch in der katholischen Kirche" finden Sie hier.

 


06.06.2022

Am 13. Juni wird die Missbrauchsstudie der Universität (Professor Großbölting und Mitarbeiter) der Öffentlichkeit vorgestellt. Bei der offiziellen Pressekonferenz der Universität sind ausschließlich Pressevertreter geladen. Nachmittags wird das Gutachten der Öffentlichkeit vorgestellt.

Ab dem Nachmittag soll die Studie auch im Internet abrufbar sein.


Details zur Veröffentlichung findet man unter: https://www.kirche-und-leben.de/artikel/missbrauch-im-bistum-muenster-was-die-uni-gutachter-vorhaben



24.02.2022

Am 18.02.22 gab es eine offizielle Pressekonferenz zum Tätigkeitsbereicht der UKA. Betroffene waren zu dieser Pressekonferenz nicht eingeladen.

Einen Bericht zur Pressekonferenz findet man auf katholisch.de unter dem Link:

https://www.katholisch.de/artikel/33194-bisher-12-millionen-euro-anerkennungsleistungen-fuer-missbrauchsopfer

Aus der Sicht von Betroffenen hat Hermann Schell von MissBit e.V. den Tätigkeitsbericht kommentiert:

 

02.02.2022

Heute habe ich einen Brief des Bischofs erhalten, der mir bestätigt, dass ich als Sprecher der Selbsthilfe Münster vom unabhängigen Treffen der Missbrauchsopfer am kommenden Wochenende ausgeschlossen bin. Bischof Genn stimmt mir zu, dass das Bistum gar nicht berechtigt ist, mich auszuschließen. Er führt diesen Ausschluss auf eine Entscheidung der Vorbereitungsgruppe zurück, die vollkommen unabhängig vom Bistum darüber entschieden hätte, die Teilnehmer auf Opfer von Klerikern und Angestellten des Bistums zu beschränken. Merkwürdig ist diese Argumentation aus zwei Gründen:

1. Zu dieser Vorbereitungsgruppe gehörten bis zu dieser angeblichen "Entscheidung" auch die Vertreter des Interventionsstabes des Bistums. Sie wäre also nicht unabhängig vom Bistum gewesen.

2. Eine Entscheidung bzw. einen Beschluss dieser Gruppe hat es nie gegeben. Es gab lediglich eine mehr oder weniger stillschweigende Zustimmung für eine Vorgabe des Interventionsbeauftragten, die  "mit dem Bistum abgestimmt" war.

Merkwürdig ist zudem, dass dieses Abgrenzungskriterium rein täterorientiert ist. Es orientiert sich jedenfalls nicht  an den Interessen und der aktuellen Lebenssituation der Betroffenen.

Sei´s drum. Ich wünsche den Teilnehmern des Treffens einen möglichst stressfreien Austausch, die nötige Energie und "Traute", sich lokal zu vernetzen und im gemeinsamen Gespräch Kraft zu tanken für eine selbstwusste, gemeinsame Bewältigung  und Aufarbeitung der Vergangenheit.

Antonius Kock


20.01.2022

Die Bekanntgabe des Gutachtens in München schlägt hohe Wellen. Es ist müßig, das vielfältige Medienecho hier aufzugreifen, weil es hinreichend viele Darstellungen und Analysen dazu im Internet gibt.

Stellvertretend für alle sei hier auf den Kommentar von Frau Florin vom Deutschlandfunk verwiesen, weil er in einem wenige Minuten dauernden Beitrag die zentralen Punkte dieser Pressekonferenz und des Gutachtens zusammenfasst:

https://www.deutschlandfunk.de/kommentar-sexualisierte-gewalt-katholische-kirche-papst-benedikt-kardinal-marx-100.html

In einem Interview mit Frau Florin nehmen Frau Wich (Betroffene) und Herr Löbbert (Journalist der Wochenzeitschrift DIE ZEIT) Stellung zum Gutachten:

https://www.deutschlandfunk.de/muenchner-missbrauchsgutachten-und-jetzt-agnes-wich-und-raoul-loebbert-dlf-5af1fb09-100.html



18.01.2022

In dieser Woche wurden in Köln wurden Dr. Assenmacher und Erzbischof Heße am Kölner Landgericht zum Fall H. vernommen. Dies war für das Aktionsbündnis von Betroffenen Anlass genug, vor dem Landgericht Präsenz zu zeigen:



Außer den Vertretern verschiedener Betroffeneninitiativen demonstrierte auch eine weitere Person als  "Dunkelziffer", um auf die zahlreichen Missbrauchsopfer hinzuweisen, die nicht in den offiziellen Akten erfasst sind:


Unser Fazit der Veranstaltung:

Dr. Assenmacher bekennt, nicht für den Fall verantwortlich zu sein, weil er als Kirchenrechtler lediglich in beratender Funktion beteiligt gewesen sei.

Kardinal Heße bekennt, nicht für den Fall verantwortlich zu sein, weil er sich auf den Kirchenjuristen verlassen und lediglich dessen Vorschläge konsequent umgesetzt habe.

Es ist die übliche Übernahme von Verantwortung nach dem St. Florian-Prinzip, die wir Betroffenen seit Jahren kennen und die auf unserem Rücken augetragen wird:

Die Kirchenleitung insgesamt hat versagt, sonst hätte es diesen schweren Fall von Missbrauch nicht geben können. Persönlich haben sich die Kirchenoberen aber angeblich nichts zuschulden kommen lassen, woraus sie Konsequenzen für sich und ihre Funktion im Bistum ableiten müssten.


01.12.2021


  • "Fachleute ziehen bittere Bilanz". Unter diesem Stichwort blickt die Tagesschau auf die letzten 10 Jahre zurück. Heute genau vor 10 Jahren hatten Expertinnen und Experten Maßnahmen angekündigt, um Kinder besser vor Missbrauch zu schützen.  https://www.tagesschau.de/thema/sexueller_missbrauch/

24.11.2021

Das Schreiben des Betroffenenbeirats an die Deutsche Bischofskonferenz mit Kritikpunkten an dem zweiten Verfahren, insbesondere an dem Vorgehen und den Entscheidungen der UKA, bleibt weitgehend unberücksichtigt. Das Verfahren soll zwar etwas beschleunigt werden, an der Höhe der "Anerkennungszahlungen" wird sich aber grundsätzlich nichts ändern. Betroffene haben aber einmalig das Recht, gegen den Bescheid Einspruch zu erheben. Nach wie vor bekommt man aber nur einen Bescheid über die Höhe des Betrages. Eine Begründung für diese Entscheidung gibt es aber nach wie vor nicht, ebensowenig ein Anhörungsrecht.

Besonders bemerkenswert: Betroffene können einmalig (!) Einspruch einlegen gegen einen Bescheid, ohne überhaupt Grundlagen für diesen Einspruch von der Entscheidungskommission zu erhalten.  

https://www.sueddeutsche.de/politik/missbrauch-katholische-kirche-annerkungszahlungen-1.5471729



22.11.2021

Am Donnerstag gab es in Köln einen bemerkenswerten „Bußgottesdienst“. Die wegen ihrer Fehler im Amt zurzeit „beurlaubten“ Bistumsverantwortlichen entzogen sich dieser Veranstaltung. Persönlich eingeladen waren aber insbesondere Betroffene des Erzbistums. Das führte zumindest bei einem Teil der angeschriebenen Missbrauchsopfer zu deutlichen Irritationen. Stellvertretend für diese Gruppe steht der folgende Beitrag von Karl Haucke, Mitglied des Betroffenenrates beim UBSKM und ehemaliges Mitglied des Betroffenenbeirats im Erzbistum Köln:


https://soundcloud.com/user-531687093-381405717/karl-haucke-spricht-statement-zum-busgottesdienst-im-kolner-dom/s-AegsYrF5oiV

 


06.11.2021

Der Journalist Michael Hollenbach liefert in einem hörenswerten Beitrag auf Deutschlandradio einen Einblick in die aktuelle Diskussion um die "Anerkennung des Leids" aus der Sicht der Kirche und Betroffenen. (Achtung: Triggergefahr bereits beim Hören!) Quelle: srv.deutschlandradio

20.10.2021

Inzwischen steht der Termin für das erste "unabhängige" Treffen von Missbrauchsopfern im Bistum Münster fest. Es ist Samstag, der 05.02.2022.

Da der Sprecher der Selbsthilfegruppe Münster vorab vom Treffen ausgeschlossen wurde, wird die Einladung hier nicht weiter erläutert. Interessenten, die bisher kein Einladungsschreiben erhalten haben,  können sich direkt an das Bistum bzw. die verbliebene Ansprechpartnerin wenden.


19.09.2021

Die Sprecher der Selbsthilfegruppen aus Rhede und Münster stehen als Ansprechpartner für die Betroffeneninitiative nicht mehr zur Verfügung.

Details dazu gibt es hier.

 


17.07.2021


Die Deutsche Bischofskonferenz hat im Herbst 2020 eine deutliche und zeitnahe Erhöhung der Zahlungen zur Anerkennung des Leids versprochen. Mehr als ein dreiviertel Jahr ist seitdem vergangen. Den aktuellen, für Betroffene erschreckenden Stand des Verfahrens fasst der Eckige Tisch in einem Hilferuf an die Deutschen Bischöfe zusammen. 



02.07.2021


Inzwischen sind die Aufrufe zur Betroffenenbeteiligung an die meisten Betroffenen versandt. Einzelheiten zum Aufruf gibt es hier unter der Rubrik Aufruf. Zudem gibt es die eingerichtete Seite www.betroffenenbeteiligung.de, auf der nicht nur der Aufruf, sondern auch weitere Informationen nachlesbar sein werden.

Nachdem die Selbsthilfegruppen Rhede und Münster im Januar dieses Jahres die Zusammenarbeit mit dem Bistum aufgekündigt hatten, haben Betroffene das Recht zu erfahren, warum ausgerechnet die  Vertreter dieser beiden Gruppen als Ansprechpartner dieses Aufrufs auftreten. Diese Erklärung wird in den nachsten Tagen folgen. Aktuell halten wir es aber für wichtiger, auf die Rückmeldungen von Betroffenen zu reagieren.

 


05.05.2021

Heute haben Vertreter des Aktionsbündnisses der Betroffeneninitiativen dem Bundestag ihre Petition mit insgesamt 28830 Unterschriften in Berlin übergeben.

Auf dem Foto sieht man die religionspolitischen Sprecher  der CDU (Herr Gröhe), der FDP (Herr Strasser), der SPD (Herr Castellucci) und Bündnis 90/DIE GRÜNEN​ (Herr von Notz) sowie Herrn Katsch als Vertreter des Aktionsbündnisses bei der Übergabe der Akten vor dem Reichstagsgebäude.



Das zweite Foto zeigt die Vertreter_innen der verschiedenen Selbsthilfe- und Initiativgruppen, die sich aus diesem Anlass in Berlin zusammengefunden haben. Die Selbsthiffegruppen aus Rhede und Münster waren durch Martin Schmitz und Antonius Kock vertreten.




 


11.04.2021

Zur Situation im Erzbistum Köln gibt es aktuell zwei weitere Stellungnahmen:

Die erste stammt von Professor Hermann Häring aus Tübingen mit dem Titel:

"Die Nebel einer unmoralischen Amtsführung".

Darüber hinaus gibt es in der Sendereihe "Doppelkopf" des Hessichen Runfunks ein aktuelles Interview mit Professor Großbölting zum Thema Missbrauch in der katholischen Kirche. Herr Großbölting leitet ja die Untersuchungskommission zur Aufarbeitung des Missbrauchgeschehens im Bistum Münster. Im Rahmen dieses Interviews äußert er sich auch zum Vorgehen im Erzbistum Köln.

21.03.2021

Am 18.03.2021 wurde das zweite Gutachten zum Umgang mit dem Missbrauch im Bistum Köln vorgelegt .

Nachlesen  bzw. herunterladen kann man es unter  Kölner Gutachten

Eine kircheninterne Stimme dazu gibt unter: Stellungnahme Stadtdechant Bonn

Stellvertretend für journalistische Stellungnahmen sei hier auf ein Interview mit Frau Florin vom Deutschlandfunk verwiesen: Stellungnahme Deutschlandfunk sowie auf einen Beitrag von Annette Zoch in der Süddeutschen Zeitung.

Einen differenzierteren Beitrag, der auch theologische Hintergründe beleuchtet, gibt es beim NDR von Christoph Fleischmann.


Auch Betroffene des Bistums Münster und Rhede waren auf dem Domplatz in Köln im Aktionsbündnis der Betroffeneninitiativen vertreten und haben dabei für die aktuelle Petition der Initiative (s.u.) geworben.

Hier gibt es einige Eindrücke von Reaktionen auf die Bekanntgabe des Gutachtens.


27.02.2021

Dass der sexuelle Missbrauch in vielen Fällen gerade nicht auf eine direkte Täter-Opfer-Beziehung reduzieren lässt, macht der Fall Weißenfels deutlich, auf den Frau Florin im Deutschlandfunk aktuell aufmerksam gemacht hat.

Dieser Fall zeigt einmal mehr, dass Beschuldigte / Täter sich in der Institution Kirche recht sicher aufgehoben fühlen können, Opfer dagegen mit den Folgen des Missbrauchs weitgehend allein gelassen werden.

Vorsicht, Triggergefahr!


23.02.2021

Als Betroffene werden wir in der Öffentlichkeit nur dann wahrgenommen, wenn wir nicht vereinzelt, sondern gemeinsam auftreten.

Die folgenden Gruppen haben sich im Vorfeld der aktuellen Bischofskonferenz zum Aktionsbündnis der Betroffeneninitiativen sexueller Missbrauch in der Kirche zusammengeschlossen:

  • http://www.eckiger-tisch.de
  • https://www.missbrauchsopfer-josephinum-redemptoristen.de/
  • http://www.betroffeneninitiative-hildesheim.de/
  • http://www.selbsthilfe-missbrauch-muenster.de/
  • https://www.selbsthilfe-rhede.de/
  • http://initiative-ehemaliger-johanneum-homburg.de/
  • https://missbit.de/
  • https://www.betroffeneninitiative-sueddeutschland.de/


21.02.2021

Der "Eckige Tisch" ruft gemeinsam mit verschiedenen Betroffeneninitiativen zu einer Unterschriftenaktion auf. Auch wir schließen uns dieser Aktion an. Erläuterungen zur Aktion und Hinweise zur Teilnahme gibt es unter folgendem Link:

Petition: Aufarbeitung, Hilfe und Entschädigung für die Opfer sexueller Gewalt in der Kirche! - Eckiger Tisch (eckiger-tisch.de)


06.01.2021

Mitte Dezember haben die Selbsthilfegruppen in Rhede und Münster dem Bistum mitgeteilt, dass sie die Zusammenarbeit mit dem Bistum beenden werden. Die Einzelheiten dieser Kontroverse um die Betroffenenvertretung stehen auf der Seite "Betroffenenvertretung".

In der ersten Januarwoche haben wir uns an unterschiedliche Medien gewandt, um unsere Position auch in der Öffentlichkeit darzustellen.

Lokalzeit Münsterland vom 06.01.2021

Westfälische Nachrichten


Aktualisierung: Inzwischen haben wir uns dem  "Aufruf zur Betroffeneninitiative" angeschlossen. Nähere Informationen dazu finden Sie hier.


07.12.2020

Trotz der Corona Beschränkungen sind wir als Sprecher der Selbsthilfegruppen in Rhede und Münster weiterhin im schriftlichen und mündlichen Austausch mit den Interventionsbeauftragten des Bistums Münster.

Zentrale Themen sind dabei die konkreten Umsetzungen zur

  • Einladung für das erste gemeinsame Treffen der Betroffenen im kommenden Jahr (nach den Corona-Beschränkungen) 
  •  Umsetzung des neuen Antragsverfahrens zur Anerkennung des Leids.

Inzwischen gibt es im Internet auch die Rahmenbedingen zu den Antragsverfahren, die vom Ständigen Rat der Bischofskonferenz erarbeitet worden sind.


Auf großes Echo ist auch der erste Zwischenbericht der Historikerkommission um Herrn Großbölting getroffen,  der Anfang  Dezember in einer virtuellen Pressekonferenz vorgestellt wurde.

Die Aufmerksamkeit rührt wahrscheinlich auch daher, dass dort auch die Namen verantwortlicher Bischöfe (Höffner, Tenhumberg, Lettmann) öffentlich genannt wurden. 

Aus aktuellem Anlass folgt hier auch noch der Link auf die Internetseite der Historikerkommission, auf der auch angemerkt ist, wie man sich als Betroffene(r) einbringen kann: LNNG II / Zeitgeschichte -  Aufarbeitung des Missbrauchs an Minderjährigen im Bistum Münster (uni-muenster.de)



10.11.2020

Auf der Internetseite von Kirche und Leben hat Herr Baumers, Assistent des Interventionsbeauftragten, darauf hingewiesen, dass es im Bistum Münster einen Betroffenenbeirat geben soll, der sich selbst konstituiert, dessen Vertreter nicht vom Bistum bestimmt werden.

Ein erstes Treffen wird es zu Beginn des Jahres geben, wenn (hoffentlich) die Corona-Bedingungen eine entsprechende Versammlung wieder zulassen.

Da nur das Bistum die Adressen aller Betroffenen kennt, wird das Bistum die entsprechenden Personen anschreiben. Die Versammlung selbst wird jedoch ohne Bistumsbeteiligung stattfinden, um zu gewährleisten, dass die Betroffenen unter sich bleiben und frei und unabhängig von kirchlichen Einflüssen ihre Vertreter bestimmen können.

https://www.kirche-und-leben.de/artikel/bistum-muenster-missbrauchsopfer-entscheiden-selbst-ueber-beteiligung

Wer Interesse hat, dieses erste Treffen gemeinsam mit uns vorzubereiten, kann das Kontaktformular nutzen, um entsprechende Ideen auszutauschen.



08.11.2020

Auf der Internetseite des Bistums gibt es einen Musterbrief des ersten Anschreibens an Betroffene zu den geplanten Anerkennungszahlungen, auf den wir zur allgemeinen Information kommentarlos verweisen:

https://www.bistum-muenster.de/fileadmin/user_upload/Website/Downloads/Aktuelles/Pressemitteilungen/2020/2020-11-03-Betroffene-Sexueller-Missbrauch-Brief.pdf



14.10.2020

Verwiesen sei auch auf das aktuelle Heft der Mitgliederzeitschrift "Forum Opferhilfe" des "Weißen Rings".

Im Themenschwerpunkt des Heftes berichten drei Betroffene aus dem Bistum Münster unter dem Titel "Das Schweigen der Gemeinden" ihre "Geschichten vom Schweigen, Reden und Kämpfen".

Es bleibt die Hoffnung, dass Leserinnen und Leser des Heftes annähernd nachvollziehen können, dass der sexuelle Missbrauch mit dem Ende der eigentlichen Taten für die Opfer nicht abgeschlossen ist, sondern diese Betroffenen ein Leben lang mit mehr oder weniger schweren Traumatisierungen begleitet. Ob diese lebenslangen Folgen mit den geplanten Zahlungen zur "Anerkennung des Leids" (s.u.) hinreichend abgegolten sind, mag jeder für sich entscheiden.

https://weisser-ring.de/system/files/domains/weisser_ring_dev/downloads/wer20004forumopferhilfe03200817web.pdf


Dass diese Ereignisse die damals Verantwortlichen im Bistum offensichtlich deutlich weniger belastet, für sie auch ohne Konsequenzen bleibt, macht insbesondere der Artikel in den Westfälischen Nachrichten vom vergangenen Jahr deutlich.

https://www.wn.de/Muensterland/4021529-Umgang-mit-sexuellem-Missbrauch-Ex-Generalvikar-Werner-Thissen-raeumt-schwere-Fehler-ein



14.10.2020

Am 8. und 9. Oktober 2020 gab es eine Tagung in Bonn zum Thema „Die Kirche und der sexuelle Missbrauch“ mit dem Titel „Katholische Dunkelräume“.

https://www.kfzg.de/

Für uns Betroffene aus dem Bistum waren vor allem die Beiträge von Frau Wijlens und den Wissenschaftlern aus der Forschungsgruppe von Herrn Großbölting von Interesse.

Frau Wijlens, die sich als Kirchenrechtlerin seit mehr als 35 Jahren mit dem Phänomen des Missbrauchs weltweit beschäftigt,  machte in ihrem Vortrag eindrucksvoll darauf aufmerksam, dass das Kirchenrecht nach wie vor den Missbrauch nicht als Verbrechen gegen die Menschenwürde von Kindern ahndet, sondern diese Taten als Vergehen gegen die Einhaltung des Zölibats ansieht. (Die einseitige Orientierung an den Tätern bzw. der Institution zeigt sich auch im Interview mit Herrn Thissen aus dem letzten Jahr).

Frau  Wijlens forderte eindringlich einen Perspektivwechsel in der Missbrauchsbekämpfung. Besonders betroffen machten ihre mehrfachen Hinweise auf engagierte Mitarbeiter in den verschiedenen Arbeitsgruppen, die einige Zeit später selbst als Missbrauchstäter bekannt wurden.

https://neuesruhrwort.de/2020/10/08/perspektivwechsel-bei-missbrauchsbekaempfung-gefordert/

https://www.wn.de/Muensterland/4021529-Umgang-mit-sexuellem-Missbrauch-Ex-Generalvikar-Werner-Thissen-raeumt-schwere-Fehler-ein


Herr Großbölting beklagte vor allem die Hindernisse, die es aktuell bei der Veröffentlichung von Forschungsergebnissen gibt. Täter und Verantwortliche in den Bistümern wehren sich gegen die Veröffentlichung ihrer Namen, indem sie sich auf den Schutz des Persönlichkeitsrechts berufen (München, Limburg, Köln).

Darüber hinaus war für uns Betroffene aus dem Bistum Münster vor allem der Bericht über die Untersuchungen im Bistum Münster von Interesse, die an zwei Fallbeispielen verdeutlicht wurden.


Das dicht gedrängte Programm mit unterschiedlichen Schwerpunkten zeigte eindrucksvoll, dass sexueller Missbrauch in der katholischen Kirche kein individuelles Geschehen ist, sondern vor allem auch systemische Ursachen hat. Zur Aufklärung des sexuellen Missbrauchs müssen also zwangläufig auch die hierarchischen bzw. machtpolitischen Strukturen in der Kirche sowie die unterschiedlichen Rechtssysteme (staatliches Recht / Kirchenrecht) betrachtet werden. Es müssen auch die Verantwortlichkeiten einbezogen werden, die sich aus den zahlreichen Versetzungen von (bereits bekannten) Tätern ergeben. Matthias Katsch sprach als Betroffenenvertreter von „organisierter Verantwortungslosigkeit“ in den Kirchenleitungen.

https://www.kfzg.de/fileadmin/user_upload/downloads/tg-katholische-dunkelraeume-pressemitteilung-20201011.pdf



14.10.2020

In der Vollversammlung der Bischöfe in Fulda wurde die Neuregelung der „Zahlungen für die Anerkennung des Leids“ beschlossen.

Die wesentlichen Schwerpunkte sind:

1.    Die Anerkennungsleistungen werden auf Beträge zwischen 1000 € und 50.000 € begrenzt.

2.    Bisherige Anerkennungszahlungen werden angerechnet.  

3.    Anträge können ab Januar 2021 gestellt werden.

4.    Die Höhe der Anerkennung wird von einem unabhängigen 7-köpfigen Entscheidungsgremium aus Experten unterschiedlicher Fachrichtungen festgelegt.  Dieses Gremium wird bis Ende des Jahres von einem Auswahlgremium bestimmt.

5.    Diesem Auswahlgremium werden auch Betroffene angehören.

6.    Das Entscheidungsgremium wird vom Vorsitzenden der Bischofkonferenz berufen.

Weitere Details findet man unter:

https://www.dbk.de/de/themen/sexueller-missbrauch/informationen-fuer-betroffene/


Das Bistum Münster hat bekanntgegeben, dass es hier ein vereinfachtes Verfahren geben soll.

Schon im Oktober werden die Betroffenen angeschrieben und über Einzelheiten informiert.

https://www.kirche-und-leben.de/artikel/muenster-zahlt-nicht-aus-kirchensteuern-an-missbrauchsopfer


Anmerkung:

Offensichtlich ist es dem Bistum besonders wichtig, darauf zu hinzuweisen, dass diese Zahlungen aus dem Topf des Bischöflichen Stuhls erfolgen, dass der Bischöfliche Stuhl dafür eventuell sogar Kredite beim Bistum aufnehmen muss.

Nicht verwiesen wird aber darauf, dass die Untersuchungen der Historikerkommission (veranschlagt sind 1,3 Millionen Euro) offensichtlich vom Bistum, also von den Kirchensteuerzahlern finanziert werden. 

https://www.uni-muenster.de/Religion-und-Politik/aktuelles/2019/sep/Missbrauchsstudie_Bistum_Muenster.html


05.10.2020

Das reguläre Treffen im Oktober wird aus aktuellem Anlass um eine Woche verschoben.


31.08.2020

Seit dem 26.08.2020 gibt es den von der Deutschen Ordensobernkonferenz (DOK) angekündigten Bericht zum Missbrauch in den Orden. Er ist unter dem folgenden Link einsehbar:

https://www.orden.de/aktuelles/meldung/?no_cache=1&tx_ignews_newsdetail%5Bnews%5D=4163&tx_ignews_newsdetail%5Baction%5D=show&tx_ignews_newsdetail%5Bcontroller%5D=News&cHash=8ca012df208cfed309665602098b8085

Der 11-seitige Bericht besteht im Wesentlichen aus einer statistischen Auswertung  eines Fragebogens, der den einzelnen Orden zugesandt wurde.

Da es nur eine statistische Auswertung gibt, ist aus dem Bericht nicht ersichtlich, welche Orden überhaupt Daten zurückgemeldet haben. Folglich bleibt auch unersichtlich, wie viele Opfer und Täter es bezogen auf die jeweiligen Orden gegeben hat. Niemand von den Betroffenen kann also nachprüfen, ob er /sie  zumindest theoretisch in den gemeldeten Opferzahlen erfasst ist.

Insbesondere die wenig wissenschaftliche Fundierung dieser Erhebung stößt vielfach auf Kritik.

Eine differenzierte Kritik zu diesem Bericht der DOK gibt es unter folgenden Link:

https://www.missbrauchsopfer-josephinum-redemptoristen.de/aktuelles-ab-01-05-2020/


 


17.08.2020

Es gibt einen neuen Flyer „Nulltoleranz, Unterstützung und Prävention“ des Bistums mit gravierenden inhaltlichen Änderungen zum ersten Flyer, der im Sommer 2019 veröffentlicht wurde.

Für Betroffene, aber nicht nur für sie, eine wichtige Lektüre. Der Flyer ist im Internet zu finden unter

https://www.bistum-muenster.de/fileadmin/user_upload/Website/Downloads/Rat-Hilfe/Ansprechpartner-sex-Missbrauch/2020-08-Broschuere-FAQ-sexueller-Missbrauch.pdf


Wie wichtig es ist, dass die Betroffenen von Missbrauch im kirchlichen Raum ihre Interessen selbst in die Hand nehmen, zeigt sich auch in den Berichterstattungen zu den aktuellen Fällen in Münster.

Lügde, Bergisch-Gladbach und Münster

Es ist durchaus nachvollziehbar, dass örtliche und überregionale Medien den Missbrauchsfall in Münster-Kinderhaus zum zentralen Thema machen und teilweise sogar detailliert bis hin zum Abriss der Gartenlaube berichten. Selbst die Corona-Berichterstattung steht aktuell dahinter ein wenig zurück. Bemerkenswert ist aber auch, wie sehr die Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft sich mit dem Thema auseinandersetzen. So gibt es Überlegungen, die aktuellen Fälle in Lügde, Bergisch-Gladbach und Münster zum Anlass zu nehmen, die Strafen für den Kindesmissbrauch selbst, aber auch für die Verbreitung von Kinderpornografie deutlich zu erhöhen. Auch wenn dadurch kein Missbrauchsfall verhindert wird,  hofft man doch, auf diesem Wege die Abschreckung zu erhöhen.


Der Beginn von Ehrlichkeit

Ganz anderes geht man mit dem Missbrauch in der Kirche um. Am Samstag, den 13.06.2020, gab es eine zentrale Veranstaltung in der Pauskirche in Frankfurt unter der Leitung von Bischof Bätzing, der zurzeit Vorsitzender der Bischofskonferenz ist. Obwohl die Veranstaltung bundesweit Beachtung fand, (u.a. Tagesschau, Heute-Journal, Frankfurter Allgemeine, Spiegel, Süddeutsche Zeitung), die Studie von Bischof Bätzing in der Pauskirche in Frankfurt an Martin Schmitz als Betroffenen und externen Mitarbeiter der Studie überreicht wurde, war dies am darauffolgenden Montag weder den Westfälischen Nachrichten, noch „Kirche und Leben“ eine Zeile wert.

Dagegen titelt die Frankfurter Allgemeine: „Ohrfeige für das „System Kirche““ und „Den Schweigepanzer aufgebrochen“ .

Bei www.katholisch.de heißt es unter anderem: „Die Veranstaltung stand unter dem Motto "Der Beginn von Ehrlichkeit". Gemeinsam mit Ingeborg Schillai, der Präsidentin der Diözesanversammlung, überreichte Bätzing ein Exemplar des Abschlussberichts an Martin Schmitz als Vertreter der Betroffenen. Schillai betonte, die Ergebnisse der Studie "schreien danach, dass wir endlich wirksam gegen sexuellen Missbrauch in der Kirche und gegen seine Vertuschung vorgehen".

Bei youtube kann man sich die Veranstaltung nachträglich ansehen.

Bemerkenswert sind aus Sicht von Betroffenen neben der Rede von Martin Schmitz vor allem auch die Reden von Herrn Bill (Jurist) und des 20-jährigen Opfers Lisa Scharnagel. Die Rede von Herrn Bill beeindruckt, weil er in seinem Beitrag neben dem Leid der Opfer auch die Verantwortung der Kirchenoberen hervorhebt. Lisa Scharnagel macht eindrucksvoll deutlich, wie sie ihre Ohnmacht als Opfer, aber auch die abwertenden Bemerkungen als Mitwirkende der Studie in diesem System wahrgenommen hat und wahrnimmt. Sie betont, wie wenig sich in den letzten 10 Jahren Missbrauchsskandal trotz aller Beteuerungen tatsächlich verändert hat.

Interessant ist auch ein Kommentar aus "Zeit online", in dem der Autor (Andreas Öhler) darauf aufmerksam macht, dass es den "Beginn der Ehrlichkeit" nicht geben kann. Ehrlichkeit könne kein sich entwickelnder Prozess sein, es gäbe sie nur vollständig oder gar nicht. In seinem Kommentar fordert er dazu auf, definitiv die Namen der Täter zu nennen.

Quellen: